Kronen, Brücken, Prothesen

Zahnlücken und ihre Gefahren

Zahnlücken begünstigen Zahnfleischerkrankungen, Paradontosis. Die Gefahr ist im Seitenzahnbereich am größten.

Nach dem Verlust von einem oder mehreren Zähnen dauert es nicht es nicht lange, bis die lückenbegrenzenden Zähne in die Lücke hineinkippen. Aber damit noch nicht genug: Dem Zahn im anderen Kiefer gegenüber der Lücke fehlt der Gegendruck. Der Zahn wird immer länger, weil er in den freigewordenen Raum hineinwächst. Dies kann zum Zahnverlust führen. 

Zusammengefasst bedeutet das: Die Zähne im unmittelbaren Bereich der Lücke werden falsch belastet. Die Funktion und die Einheit aller Zähne können beeinträchtigt werden. Es kann zu Störungen im gesamten Kauorgan kommen. Und noch schlimmer: Auch Kiefergelenk-, Kopf-, Hals- und Gesichtsmuskulaturschmerzen können folgen. 

Kronen

Zahnkronen dienen unterschiedlichen Zwecken: Sie schützen einen schwachen Zahn vor dem Brechen, halten Teile des gebrochenen Zahns zusammen oder bedecken entfärbte Zähne usw. Zahnkronen sind eine Maßanfertigung, die individuell an den Patienten angepasst werden muss. 

Sie werden entweder temporär in der Praxis hergestellt oder für die dauerhafte Nutzung in einem Labor angefertigt. Folgende Materialien werden für die Herstellung von Zahnkronen verwendet: Metalle, Keramik oder Kunststoff. Ich persönlich arbeite aus folgendem Grund stets mit keramischer Schulter: Da die Krone ästhetisch anspruchsvoll im Halsteil nur aus Porzellan angefertigt ist gibt es keine dunklen Zonen am Zahnfleischrand.


Die Krone wird mit einer  individuellen Keramikschicht dem natürlichen Zahn angepasst,  sodass sie kaum als Zahnersatz zu erkennen ist. Kronen können aus verschiedenen Materialen angefertigt werden. 

Was kann man tun, wenn man eine oder mehrere Zahnlücken hat? 

Sofortiges Handeln ist erforderlich! Zahnlücken lassen den Menschen alt aussehen! 

Durch das Fehlen der Zähne wirkt das Gesicht eingefallen, die Falten werden tiefer. Bevor dies eintritt können allerdings auch andere Probleme auftreten. 

Brücken

Mithilfe von Zahnbrücken können Lücken im Gebiss des Patienten geschlossen werden, unabhängig von deren Größe. Dazu müssen mindestens zwei Pfeilerzähne stabil und gesund im Kieferknochen vorhanden sein. Um statisch fachgerechte Ergebnisse zu erzielen, muss man für größere Zahnlücken mehrere Ankerzähne abschleifen.

Für den Schutz gesunder Nachbarzähne existieren Implantate:

Implantate

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln  aus Titan, die nach einem Aufklärungsgespräch unter örtlicher Betäubung eingesetzt werden.

Die Verheilung beträgt 4 – 6 Monate. In dieser Zeit bekommt der Patient ein Provisorium. Durch Implantate sind auch einzelne Zähne ersetzbar, ohne dass man gesunde Nachbarzähne abschleifen muss. In den meisten  Fällen ist ein fixer Zahnersatz möglich. Bei herausnehmbarem Zahnersatz bietet das Implantat einen guten Tragekomfort. 

Alternativen zu Implantaten

Kombiniert festsitzender, herausnehmbarer Zahnersatz.

Für guten Komfort und schöne Ästhetik sorgt der „kombiniert festsitzende, herausnehmbare Zahnersatz". Hierbei werden auf den verbliebenen Restzähnen fest einzementierte Kronen angefertigt. 

An diesen Kronen kann sich die herausnehmbare Prothese mit so genannten Geschieben und Druckknöpfen festhalten.

Prothesen

Gibt es noch einige Restzähne, die stabil sind, kann man auch Teleskopprothesen anfertigen. Fehlen alle Zähne, muss eine Totalprothese angefertigt werden. 

Eine transparente Kostenabschätzung ist vor Behandlungsbeginn bei uns selbstverständlich!